Prof. Dr. Heimo H. Adelsberger
Astrologie, Computer und Statistik - eine Verbindung seit den 1960er-Jahren.
Die Beschäftigung mit Astrologie begann für Heimo H. Adelsberger lange vor AstroScienceHub. Bereits 1968 setzte er Computer für astrologische Berechnungen ein und programmierte die dafür notwendigen Verfahren selbst.
Wenige Jahre später untersuchte er astrologische Fragestellungen mit statistischen Methoden. Die Verbindung von Berechnung, systematischer Analyse und astrologischer Deutung zieht sich damit durch mehr als fünf Jahrzehnte seiner Beschäftigung mit dem Thema.
Computer und Astrologie seit 1968
Als Heimo H. Adelsberger 1968 begann, Computer für astrologische Berechnungen einzusetzen, gab es noch keine persönlichen Computer und keine fertige astrologische Software, auf die man einfach zurückgreifen konnte.
Die Berechnungen mussten selbst programmiert werden. Dazu gehörten unter anderem die Berechnung astronomischer Positionen, Häuser und Aspekte - also jene Größen, aus denen ein Geburtshoroskop rechnerisch aufgebaut wird.
Der Computer hatte dabei zunächst eine klare Aufgabe: Er machte umfangreiche astrologische Berechnungen systematisch und wiederholbar durchführbar. Die astrologische Interpretation blieb davon getrennt.
Aus dieser frühen Arbeit entstand zugleich eine weitere Frage: Lassen sich astrologische Annahmen auch mit statistischen Methoden untersuchen?
Statistische Untersuchungen über Astrologie
Diese Frage führte bereits am Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn zu einer universitären Abschlussarbeit: Im Rahmen seines Studiums der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften verfasste er am Institut für Statistik seine Diplomarbeit über dieses Thema:
Heimo Adelsberger
Statistische Untersuchung der Astrologie
Diplomarbeit zur Erreichung des akademischen Grades
Magister rerum socialium oeconomicarumque
an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
Wien, Jänner 1971
Fachlicher Bereich: Statistik
Die 41-seitige Diplomarbeit dokumentiert die frühe Verbindung von astrologischer Fragestellung und quantitativ-statistischer Untersuchung.
Damit standen bereits Anfang der 1970er-Jahre zwei Zugänge nebeneinander, die auch für die spätere Beschäftigung mit Astrologie wichtig blieben: die präzise rechnerische Bestimmung astrologischer Konstellationen und die systematische Untersuchung der darauf aufbauenden Annahmen.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die weitere wissenschaftliche Laufbahn führte Heimo H. Adelsberger über mehrere Jahrzehnte an Universitäten in Österreich, den USA, Dänemark und Deutschland.
Zu seinen akademischen Stationen gehören die Wirtschaftsuniversität Wien, an der er sich in Informatik habilitierte, die Texas A&M University in den USA, die Technische Universität Dänemark sowie die Universität Essen beziehungsweise spätere Universität Duisburg-Essen.
Seine fachliche Arbeit umfasste Informatik, Wirtschaftsinformatik, Statistik und betriebswirtschaftliche beziehungsweise produktionswirtschaftliche Fragestellungen. Dazu gehörten insbesondere komplexe Informations- und Planungssysteme, Modellbildung und datenintegrierte Verfahren.
Für AstroScienceHub ist daran vor allem die daraus entstandene Arbeitsweise relevant: komplexe Zusammenhänge strukturieren, Kriterien explizit formulieren und Ergebnisse so darstellen, dass ihr Zustandekommen nachvollziehbar bleibt.
Historische astrologische Quellen im Original
Neben dem rechnerischen und analytischen Zugang beschäftigt sich Heimo H. Adelsberger seit vielen Jahren auch mit der Geschichte astrologischer Ideen.
Er arbeitet mit lateinischen astrologischen Fachtexten im Original und kann auch altgriechische Quellen erschließen. Eine umfangreiche Sammlung historischer astrologischer Literatur ermöglicht es, Begriffe, Deutungskriterien und methodische Entwicklungen unmittelbar an älteren Quellen nachzuverfolgen.
Dadurch lassen sich moderne astrologische Vorstellungen mit ihrer historischen Entwicklung vergleichen. Begriffe müssen nicht ungeprüft aus heutigen Zusammenfassungen übernommen werden, sondern können in ihrem ursprünglichen Zusammenhang betrachtet werden.
Dieser historische Zugang ergänzt die computergestützte Seite der Arbeit: AstroScienceHub verbindet moderne Berechnungsmöglichkeiten mit der Frage, woher astrologische Konzepte stammen, wie sie sich verändert haben und wie sie heute systematisch dargestellt werden können.
Von der frühen Beschäftigung zu AstroScienceHub
AstroScienceHub führt mehrere Linien zusammen, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben: die frühe Programmierung astrologischer Berechnungen, die Beschäftigung mit statistischen Untersuchungsmethoden, die wissenschaftliche Arbeit mit komplexen Modellen und das Studium historischer astrologischer Quellen.
Daraus entstand der Anspruch, individuell berechnete astrologische Analysen abseits pauschaler Sternzeichentexte allgemein zugänglich zu machen. Ausgangspunkt sind individuell berechnete Geburtshoroskope und klar bezeichnete astrologische Konstellationen. Ihre Deutung folgt einer konsistenten Deutungslogik und wird so dargestellt, dass die astrologische Grundlage einer Aussage nachvollziehbar bleibt.
AstroScienceHub versteht astrologische Aussagen dabei als Deutungen: als strukturierte Möglichkeiten, persönliche oder partnerschaftliche Dynamiken zu betrachten und mit der eigenen Lebenserfahrung abzugleichen.
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